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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Powerfitness Germany GmbH

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1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Dienstleistungen und digitale Angebote im Bereich Fitness, Gesundheit, Ernährung und Coaching, die zwischen der
Powerfitness Germany GmbH, Nordbögger Straße 18a, 59199 Bönen, Deutschland
E-Mail: info@powerfitness.de
(nachfolgend „Anbieter“)
und ihren Kunden geschlossen werden.

1.2. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.

1.3. Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.

1.4. Abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil.

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2. Vertragsabschluss

2.1. Die Darstellung der Leistungen stellt kein verbindliches Angebot dar. Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots des Anbieters zustande, insbesondere durch:

  • Unterzeichnung einer Coaching-Vereinbarung (analog oder digital),

  • Bestätigung über ein Online-Formular,

  • schriftliche Bestätigung per E-Mail oder Messenger-Dienst.

2.2. Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, volljährig zu sein und die angebotenen Leistungen eigenverantwortlich in Anspruch zu nehmen.

2.3. Der Kunde ist verpflichtet, vor Beginn der Leistungen alle relevanten gesundheitlichen Einschränkungen wahrheitsgemäß mitzuteilen.

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3. Leistungsgegenstand und Abgrenzung

3.1. Gegenstand des Vertrages ist die individuelle, personenbezogene Begleitung im Rahmen eines Coachings in den Bereichen Fitness, Gesundheit und Ernährung.

3.2. Die Leistungen umfassen – je nach Vereinbarung – insbesondere:

  • individuelle Trainings- und Ernährungsempfehlungen,

  • persönliche oder digitale Betreuung und Kommunikation,

  • motivierende Begleitung und Unterstützung bei der Umsetzung.

3.3. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Ausbildung, Schulung, einen Lehrgang oder Unterricht mit festem Lehrplan.

3.4. Ein bestimmter Erfolg, Lernerfolg oder gesundheitliches Ergebnis wird nicht geschuldet.

3.5. Digitale Inhalte (z. B. Videos, Trainings- oder Ernährungshinweise) dienen ausschließlich der Unterstützung, Orientierung und Motivation und werden ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder didaktischen Aufbau bereitgestellt.

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4. Abgrenzung zum Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG)

4.1. Die angebotenen Leistungen stellen keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar.

4.2. Es wird keine systematische Wissensvermittlung mit überprüfbarem Lernerfolg geschuldet.

4.3. Etwaige Rückmeldungen, Check-ins oder Feedbacks stellen keine Lernerfolgskontrolle im Sinne des FernUSG dar, sondern dienen ausschließlich der individuellen Begleitung und Motivation.

4.4. Die Umsetzung sämtlicher Empfehlungen erfolgt eigenverantwortlich durch den Kunden.

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5. Vertragslaufzeit und Kündigung

5.1. Der Vertrag wird – sofern nicht anders vereinbart – für eine bestimmte Mindestlaufzeit abgeschlossen.

5.2. Wird der Vertrag nicht spätestens einen Monat vor Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit.

5.3. Nach der Verlängerung kann der Vertrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

5.4. Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail) und werden mit Zugang wirksam.

5.5. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei dauerhafter, ärztlich attestierter Trainingsunfähigkeit vor.

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6. Preise und Zahlungsbedingungen

6.1. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.

6.2. Die Vergütung ist mit Rechnungsstellung fällig, spätestens innerhalb von 7 Tagen.

6.3. Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift oder Überweisung über den Zahlungsdienstleister Mollie.

6.4. Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderungen auszusetzen.

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7. Terminabsagen

7.1. Vereinbarte Termine können bis spätestens 24 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt werden.

7.2. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt der Termin als erbracht, sofern kein wichtiger Grund vorliegt.

7.3. Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund zu verschieben; ein Ersatztermin wird angeboten.

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8. Mitwirkungspflichten des Kunden

8.1. Der Kunde verpflichtet sich, alle für das Coaching relevanten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.

8.2. Der Kunde ist für seinen gesundheitlichen Zustand selbst verantwortlich und hat Anweisungen des Anbieters zu beachten.

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9. Haftung

9.1. Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

9.2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

9.3. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus falscher Selbsteinschätzung, Nichtbefolgung von Empfehlungen oder verschwiegenen gesundheitlichen Einschränkungen resultieren.

9.4. Für mitgebrachte Gegenstände wird keine Haftung übernommen.

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10. Datenschutz

10.1. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

10.2. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung für Klientendaten, die Bestandteil des Vertrages ist.

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11. Widerrufsrecht (Fernabsatz)

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.

Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.

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12. Foto- und Videoaufnahmen bei Veranstaltungen

Im Rahmen von Veranstaltungen können Foto- und Videoaufnahmen erstellt und zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage berechtigter Interessen. Widerspruchsrechte bleiben unberührt.

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13. Schlussbestimmungen

13.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

13.2. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

13.3. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

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